Molekularer Wasserstoff: Das kleinste Schutzschild gegen freie Sauerstoffradikale
In den letzten zehn Jahren hat die japanische Medizinforschung ein Element wiederentdeckt, das seit Beginn des Lebens existiert: molekularen Wasserstoff (H2). Was früher als biologisch inert galt, erwies sich in bahnbrechenden Studien als selektiver Radikalfänger von beispielloser Effizienz.
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Antioxidantien wie Vitamin C oder E liegt in zwei physikalischen Eigenschaften: Molekülgröße und Selektivität. Vitamin C ist ein relativ großes Molekül, das wässrige Kompartimente benötigt und physiologisch wichtige Signalradikale wie Stickstoffmonoxid (NO) ebenfalls neutralisieren kann. Wasserstoff hingegen ist winzig klein, diffundiert mühelos durch Zellmembranen und bindet ausschließlich das zellschädigende Hydroxyl-Radikal (•OH).
Anwendung bei der Lungenregeneration
Wird molekularer Wasserstoff in einer sicheren Konzentration von 2 bis 4 Prozent inhaliert, gelangt er innerhalb von Sekunden in direkten Kontakt mit dem geschädigten Epithel der Bronchiolen. Dort reagiert er mit zelltoxischen Sauerstoffradikalen und wandelt diese in gewöhnliches Wasser (H2O) um. Es entstehen keinerlei schädliche Stoffwechsel-Endprodukte.
Für Menschen, deren Atemwege durch jahrelanges Rauchen oder verkehrsbedingte Rußpartikel belastet sind, bietet diese japanische Methode eine sanfte, hochwirksame Entlastung der mitochondrialen Zellatmung.
Erleben Sie die molekulare Wasserstoff-Inhalation
Buchen Sie eine 45-minütige Sitzung in unserer Wiener Praxis.
Details zu Protokoll 02